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Immer mehr Menschen entdecken die vegetarische Küche und versuchen sich regelmäßig daran, vegetarische Rezepte auszuprobieren. Die Auswahl an Online-Portalen und Kochbüchern ist inzwischen so groß, dass jeder das Passende für seinen Geschmack findet. Vegetarische Rezepte gibt es zahlreiche für jede Gemüse- oder Zubereitungsart, für leichten Sommergenuss oder nahrhafte Winterküche.
Gesunde Veggie-Küche
Mit der großen Auswahl an Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten und Salat kann man das ganze Jahr über gesund und lecker kochen. Einen Mangel an Vitalstoffen, Mineralien, Ballaststoffen und Vitaminen braucht man kaum zu fürchten. Dabei kann die vegetarische Küche abwechslungsreich gestaltet werden und deckt den Nährstoffbedarf gut ab. Wer zusätzlich Milchprodukte und Eier verzehrt, der ist zudem mit Vitamin B12 und Kalzium gut versorgt und bekommt so alle Nährstoffe, die er braucht. Dabei nimmt man automatisch weniger ungesunde Fette auf. Hirse, rote Beete, Vollkornprodukte und andere Nahrungsmittel liefern Vegetariern pflanzliches Eisen.
Viele vegetarische Rezepte eignen sich zudem prima zum Abnehmen. Wenn man auf Sahne und Butter verzichtet, kann man sich ohne schlechtes Gewissen an leckeren Gemüsegerichten satt essen. Aber Vorsicht: Vegetarisch bedeutet nicht automatisch fett- oder kalorienarm.
Vorteile der vegetarischen Küche
Wer oft vegetarische Rezepte kocht, der kann zudem noch sparen. Vegetarische Rezepte kann man oft nach Saison geordnet finden und so nicht nur das kaufen, was die optimale Frische besitzt, sondern auch zu besonders günstigen Preisen zu haben ist. Greift man sogar öfters mal zu regionalen Produkten, sorgt man zudem noch für eine bessere Klimabilanz. Doch daneben hat vegetarische Ernährung weitere klimafreundliche Aspekte. Tiere für die Fleischindustrie verbrauchen Ressourcen, wenn sie aufwachsen und produzieren dabei jede Menge klimaschädlicher Gase. Wer ab und zu frische, vegetarische Rezepte ausprobiert, tut also nicht nur sich selbst und seiner Familie etwas Gutes, sondern dem gesamten Planeten. Bei der großen Auswahl an vegetarischen Lebensmitteln und Rezepten gelingt es, auch Fleischfans fleischlos satt zu machen.
Cholesterin wird für Herz- und Kreislaufbeschwerden verantwortlich gemacht. Sicher ist, dass ein hoher Cholesterinwert tatsächlich negative Auswirkungen haben kann. Cholesterin reiche Kost sollte deshalb vermieden werden. Cholesterin wird in ausreichendem Maße bereits vom eigenen Körper produziert. Der Cholesterinspiegel bezeichnet nichts anderes als den Blutfettgehalt. Dieser wird nur im geringen Maße vom Essen beeinflusst, sondern ist genetisch bedingt.
Hohe Cholesterinanteile findet man vor allem in Eiern, Scampi und anderen Meerestieren sowie in Innereien.
Der Ruf von Eiern ist schlechter als er sein sollte. Der hohe Cholesterinanteil in den Eiern ist Studien zufolge nicht für ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko verantwortlich. Vielmehr ist es wahrscheinlich das Lecithin im Ei.
Wer seinen Cholesterinspiegel positiv beeinflussen möchte, sollte auf Oliven- oder Rapsöl zurückgreifen. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren unterstützen den Körper beim Cholesterinabbau. Fische können die gleiche Wirkung erzielen, da diese Omega-3-Fettsäuren enthalten, die ebenfalls den Cholesterinspiegel senken.
Den Blutfettspiegel senkt man aber auch durch ausreichende Bewegung vor allem im Ausdauersport.
Salz ist eines der wichtigsten Bestandteile in unserer Ernährung. Ein paar Gramm reichen, doch die müssen es dann auch sein. Das Salz bindet im Körper das Wasser. Zu viel Salz sollte dennoch nicht gegessen werden, da es Herz und Nieren in Mitleidenschaft ziehen kann. Zu viel Salz kann auch für hohen Blutdruck verantwortlich sein.
Mit dem Salz werden dem Körper auch andere Stoffe wie Jod und Fluor zugeführt. Fluorid beugt beispielsweise Karies vor.
Im Handel findet man verschiedene Speisesalze. Kostengünstig bis zum Markenprodukt ist dabei alles zu finden. Unterschiede in der Zusammensetzung gibt es jedoch kaum. Bei allen handelsüblichen Salzen handelt es sich um Natriumchlorid. Oft werden teure Salze sogar in den gleichen Bergwerken wie preiswerte Salze abgebaut. Meistens enthalten teure Salze nur mehr Mineralstoffe.
Wer von gesundheitsbewußter Ernährung spricht, sollte Jodsalz mit Fluor und Folsäure nutzen. Beides sind Mangelstoffe im menschlichen Körper und haben positive Wirkungen auf bestimmte Körperfunktionen.
Auf Zucker könnte bei der Ernährung eigentlich gänzlich verzichtet werden. Zucker ist entbehrlich, aber gerade das Süße wird von den meisten sehr geliebt. Hoher Zuckerkonsum hat negative Auswirkungen auf das Gewicht und die Zahngesundheit.
Man muß auf eine gewisse Süße jedoch nicht verzichten, sollte aber Zucker nicht übermäßig zu sich nehmen. Haushaltszucker und Fruchtzucker sind in ihrer Zusammensetzung fast identisch. Man kann also bei Fruchtzucker nicht von gesundem Zucker sprechen. Der Unterschied besteht eigentlich nur darin, dass im Fruchtzucker auch Mineralien und Vitamine in geringer Menge enthalten sind.
Wer sehr viel Zucker zu sich nimmt, gefährdet seinen Körper außerdem durch eine unnötige Steigerung des Blutzuckers. Dieser kann zur Zuckerkrankheit führen. Bei Zuckerkranken kommen oft Süßstoffe als Ersatz für Zucker zum Einsatz. Die Süßstoffe sind gesundheitlich unbedenklich, obwohl es sich dabei um reine chemische Produkte handelt. Süßstoffe könne auch von normalen Essern zu sich genommen werden. Diese sind viel Kalorienärmer, schmecken aber eben auch nicht so intensiv wie natürlicher Zucker.
Wer es gerne Süß mag, sollte lieber auf Früchte zurückgreifen, statt auf Bonbons und Schokolade. Früchte enthalten natürlichen Zucker. Mit ihnen werden dem Körper gleich wichtige Vitamine zugeführt.
Vegetarische Ernährung bewirkt eine längere Lebensdauer. Das haben Langzeittests bewiesen. Das macht die vegetarische Ernährung jedoch nicht zur besseren Ernährung. Öfter mal Fleisch ist nützlich und verkürzt die Lebenszeit nicht. Zu einem längeren Leben führt hingegen die gesündere Ernährung, gekoppelt mit dem Verzicht auch Zigaretten und Alkohol und vor allem viel Bewegung.
Nachweislich bewegen sich Vegetarier auch viel mehr als Fleischesser und leben generell gesünder. Fleisch liefert vor allem wichtiges Eisen. Diesen Eisenmangel kann der Vegetarier durch Hülsenfrüchte und Gemüse wieder wett machen. Fleisch ist außerdem ein wichtiger Lieferant für Eiweiß. Auf Eiweiße kann der Körper nicht verzichten, da diese für die Bildung von Hormonen und zum Aufbau der Muskulatur benötigt werden. Hier sollte also auf jeden Fall für Ersatz gesorgt werden. Dies können zum einen Milchprodukte und Eier. Aber auch viele Pflanzen haben einen hohen Eiweißgehalt. Dies trifft beispielsweise auf Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Getreide zu.
Den Eiweißmangel kann man am besten durch schmackhafte Käsebrote oder andere Kombinationen von Pflanzen und Milchprodukten erreichen.
Vegetarier leiden vor allem an Jodmangel, da dieser in Pflanzen kaum oder gar nicht enthalten ist. Vegetarier sollten deshalb Milch und jodiertes Salz bei der Zubereitung von Mahlzeiten verwenden.